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Kjøbenhavns Diplomatarium

Bind: II
Side: 245-246
Nummer: 282


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282.

8 Okt. 1534.

Hertug Albrecht beretter om sit Forbund med Hansestæderne og sine andre Bestræbelser for at befri Christiern II. Jfr. Paludan Müller, Grevens Fejde, I. 329-30 og 322.

Von Gots gnaden Albrecht, herzog zu Mechelnburgh, furst zu Wenden, wnsern gunstigen willen zuvorn. Ersamen, weisen, lieben besundern, vnder andern auff ewer hievor gar vleiszigh bey ausgethaene anfurderung vnd empsigh bitten, das wir konigliche wird khonigh Christiern, vnsern freundtlichen lieben herrn swagher zw gute vnd zuentledigung seiner wird gefenghnis helffen møghten. Geben wir euch darauf gnediger guter wolmeinung zuuiszen, das wir vns der weghen mit denen von Lubech sampt denn andern sechs wendisken sehestetten vnnd jhren anhange vnd verwanten allenthalben voreinigt vnd jnn buntnus eingelaszen, der gestalt das wir vnsern ewsersten vnd hogsten vermugen nach den selbigen hirinn beyfallen vnd koningh Christiern derselbigen gefengknis mit gotlicher gnad zu entfriihen vnd zuentleddigenn helffen wollen, des gleichen seind wirs gentzlich vngezweifelt. Zu werdet euch auch ewern erbittenn nach dise sache allenthalben zum getrewligsten mit vleisze bevohlen sein lassen, auch dem selbigen allerseits nachsetzen, da mit also sein K. W. zum skiesten (?) widerumb erleddigt. Wir haben auch vf hievor ewer gethaene erinnerung, das wir mit sampt vnsern herrn vnnd freunden an herzogh zu Holstein schreiben solten zuerkunden, ob er volt konigh Christiern los lassen oder nicht, ist itzo furs nothwendigst vnnd best angesehen, das wir den herzogen zu Holstein durch vnsere herrn vnnd freunde beskichen laszsen, dan geacht mit skreiben stet nichts ausgericht vnnd wirdt nur vergeszlich hingelegt, darumb bey ezlichen vnsern herrn vnd freunden, furnemblich bey beyden vnsern vettern, den Churfursten zu Sachsen vnd landtgrauen zu Heszen, so vill gefurdert auch zugebracht, das sie zu beiderseits wthe neben dem hochgebornen fürsten, vnsern lieben bruderen, hertzog Heinrich zu Megkelnburg etc. (welche sein lieb wir auch dar zu gefurdert vnd vermöcht) geordnet haben, dieselbigen sich beim herzogen zu Holstein sentlich erkunden werden, ob er Ko. Christiern wil los khomen laszen oder nicht. Se haben vnser lieber bruder vnd gemelte vnserer vetter verordenten rethe zu dem, dem herzogen zu Holstein ein tag als itzo vf denn sontagh schirstkhomend nach datum vber achte tage, ein halb meil van Lübech vngeferligh bey jnen personligh zuerskeinen angesagt vnderennet, vnd dan werden vnserm bruderen vnd bemelte rethe zum eigener person mutlich mit dem herzogen zu Holstein dar

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aus redde vnd sich bey jnn entliches beskeides, wetz er dar zu gneicht oder nicht gneicht sey, kho. Christiern los zu lassen oder nicht, erfragenn. Was nun der gemelte herzog zu Holstein zu solchem entlichen bescheide zum antwort geben wirdt, solches zu zampt aller sachen vmbstand wollen wir euch vonn stunde durch vnsern diener, se hier beuorne bey euch gewesen, vnd da stracks an euch khommen sol, der allein alhier vf solche handlung wart, allenthalben wiszen laszen, darnach euch zurichten. Wer es auch, das einich mengell diszerts zu verhinderungh kho. wird gefengnus entfreihung furlauffen, daaszelbig soll auch von vns iderzeit vnverhalten bleiben. Wo auch her widerumb bey euch mangel oder gebrech zustunden, derselbigen wollen wir vf euch anzeigen, gern mit vleise verkhomen helffen. Seer allem nach gesynnen wir gar befunden gutlichs vleiszes an euch, wollet diese sache zum vleisigsten vorthsetzen, dan bey vns soli khein vleis noch mühe gesparet werden vnd euch auch khoning Christierns zustand erkunden, denselbigen vns sampt aller dieser sachen bey euch vmbstandt furderlich vberschreiben vnd soli auch nachgeent ewer skreiben durch ewres botschaffent wedder zu Rostock an burgemeister er Bernt Cron oder an burghemeister zur Wismer er Jörgen Grell schichen, an welchen orthe eins ir darauff von vns der antwert gewortig sein sollen vnd euch hir in gefliszen, gutwillig vnd vnbeswert beweisen, wie dan vnser gentzlich vnd hegsthe vertrawen zu euch stehet, das sein wir jegen euch vnd allen de ewern in allem guten hin wieder besunderlich zuerkennen vm zubedenchen gantz well gneigt vnd vnvergeszen. Datum zu Gustrar dornstags nach Francisci anno mdxxxiiij.

Afskrift i det Exemplar af Resens Kbnh. Beskrivelse, S. 248-50, der ejes af Hr. Justisraad Bang, »af raadstuens gamle papiirs brefve«.

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Opdateret: man jul 14 20:05:00 CEST 2003
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